Finanzielle Unabhängigkeit statt Rente mit 68

Willst du wirklich bis 68 Jahre arbeiten! Der politische Vorschlag die Rente mit 68 Jahren einzuführen wird langfristig kommen. Ich werde weiter dafür werben, dass jeder für sich eine Finanzielle Unabhängigkeit aufbaut.

Man könnte es fast für eine „Nachrichten-Ente“ aufgrund der hohen Temperaturen im Juni halten. Aber wer sich politisch und wirtschaftlich mit dem Thema Rente auseinandersetzt, weiß natürlich das es keine „Ente“ ist, sondern bitterster Ernst ist. Rente mit 68 Jahren. Wer mit 16 oder 17 Jahren in einer beruflichen Ausbildung einsteigt wird dann locker 51 Jahre arbeiten müssen. 51 Jahre!!

Und je nachdem welche Form der Arbeit es ist, also sehr körperlich, der wird dies sehr schwer haben. Schon heute gelten „Rückenprobleme“ und weitere körperliche Abnutzungserscheinungen als Volkskrankheiten Nummer 1.

Also stell ich dir, meinem Leser, ganz provokant die Frage: „Schaffst du es 51 Jahre körperlich hart zu arbeiten?“

Je körperlicher desto kürzer die Rentenzeit!

Ich habe 26 Jahre in der Krankenpflege als Examinierter Krankenpfleger gearbeitet. In allen drei Schichtformen, an allen Feiertagen und Überstunden ohne Ende!

Ich weiß also was es heißt, körperlich zu arbeiten und so erschöpft zu sein, dass man zu müde ist um sich etwas anständiges zu kochen.

Statistisch gesehen, weiß man heute aus der Arbeitspsychologie, das man seine Rentenzeit und das was man dort hinein einbezahlt hat nicht rausholt, je körperlicher man in einem Beruf gearbeitet hat.

Sarkastisch könnte man auch vom „sozialverträglichen Früh-absterben“ sprechen. Rente mit 68 Jahren ist ein absolutes „No Go“! Unsere Zeiten in den wir leben sind schneller mit einem vielen an Mehr an Anforderungen an jeden einzelnen Arbeitnehmer.

Rente mit 68 Jahren wird für viele darin enden, dass Sie gezwungen werden mit Abschlägen in eine vorzeitige oder Frührente zu gehen. Und genau damit arbeiten die wissenschaftlichen politischen Mitarbeiter. Denn so spart man auch Gelder ein.

Aktien und ETF als sinnvolle und zeitgemäße Altersvorsorge

Hätte ich die Möglichkeit gehabt, die ersten 26 Jahre meiner beruflichen Zeit, sämtliche Gelder die ich in die Rentenkasse eingezahlt habe, lieber in Aktien und ETF´s einzuzahlen, würde ich heute um ein vielfaches noch besser dar stehen!

Sicherlich ist das nicht sehr solidarisch. Aber unser Rentensystem ist es eigentlich auch nicht (mehr)! Mein Vorteil liegt darin, dass ich mich schon immer sehr für Geld, Finanzen und der Vermehrung dieser beiden interessiert habe.

Wer heute, um bei dem Beispiel von oben zu bleiben, mit 16 oder 17 Jahren in eine Ausbildung, oder Studium einsteigt, dem kann man nur immer wieder sagen, fang an deine finanziellen Erlöse aus Arbeit und Nebenbeschäftigung in Aktien und ETF anzulegen. Jeden Monat in einen eigens erstellten Aktiensparplan. So bald dein Lohn, dein Gehalt kommt bezahlst du Dich selbst als erstes und investierst dein Geld in deinen Aktiensparplan.

Du bist für dich der wichtigste Posten der immer als erstes Bezahlt wird. Du bist dein Aktiensparplan! Im übertragenen Sinne natürlich. Aber ich denke du verstehst was ich meine!

Geld in Aktien und / oder ETF´s LANGFRISTIG anzulegen ist das beste was man für die eigene finanzielle Altersvorsorge tun kann. Nochmal erwähnt: Langfristig angelegt. Und selbst wenn es an den Börsen mal crasht und die Stimmung ganz mies ist, wird weiterhin dort eingezahlt. Denn dann ist die beste Zeit um Aktien und ETF noch um einiges günstiger einzukaufen. Im Einkauf steckt bekanntermaßen der Gewinn!

Und dann bin ich sogar sicher, dass jeder der das so umsetzt auch schon ganz entspannt mit 55 Jahren in die verdiente Rente gehen kann. Mit 55 Jahren kann man noch so einiges schönes erleben.

Rich Dad Poor Dad - Robert T. Kiyosaki
Eines der besten Bücher um zu verstehen, warum man lernen sollte zu Investieren. LINK: Zum Buch

Wer natürlich Lust am Arbeiten hat und seinen eigenen Job als Hobby bezeichnet der darf natürlich auch weitermachen. Mit keinem anderen Invest werdet ihr mehr erfolge haben.

Rente mit 68 ist ein grosses Versagen der Politik

Ich weiß, dass ich mich wiederhole. Aber die Rente mit 68 wird kommen. Wer sich noch den guten alten Norbert Blüm und seine Aussage erinnert „Die Renten sind sicher!“ weiß, warum ich so skeptisch bin. Vieles aus den Rentenkassen wurde geplündert um die deutsche Einheit zu finanzieren.

Ich bin natürlich froh das unser Land wieder vereint wurde, aber der Preis dafür war viel zu hoch. Und für manche im Osten Deutschlands ist er immer noch zu hoch. Fühlen sich viele von Ihnen abgehängt. Aber dies ist ein anderes Thema.

Wenn die Rente mit 68 Jahren kommt, können wir alle davon ausgehen, dass das noch längst nicht das Ende der Fahnenstange ist. Ich sehe dieses Vorhaben als ein ganz grosses Versagen unserer Politik an, weil nämlich all die Jahre diese Problematik einer überalternden Gesellschaft nicht wirklich ernst genommen wurde. So wird die Politik wieder mal zum reagieren gezwungen.

Skandinavische Länder machen es uns vor wie es besser geht!

Besonders Norwegen mit einem der grössten finanziellen Staatsfonds zeigt wie es besser gemacht werden kann. Jahrzehnte legen die Menschen dort ihr Geld in diesem Staatsfond an. Sie nehmen die Zeiten wo es an der Börse schlechter läuft mit, kaufen günstiger Werte ein und haben so einen unfassbaren Cost-Average-Effekt. Jeder Bürger geht mit einem Grinsen in eine gut finanziell abgesicherte Rentenzeit.

Aber das mag auch ein grosses Problem von uns Deutschen sein. Das Land der Dichter und Denker. Ja, ja! Diese Zeiten sind längst vorbei. Innovationen kommen aus anderen Ländern.

Und anstatt von diesen zu lernen, tun unsere Wirtschaftslenker seit Jahren so, als ob sie alles im Griff hätten. Dabei fällt mir Glatt unser deutscher Verkehrsminister und sein Debakel mit der Maut ein!!

Fazit: Altersvorsorge mit Aktien und ETF sind unverzichtbar!

Genug gemeckert. Ich halte es da mit Frau Merkel. „Wir schaffen das“! Und ich meine das sehr ernst. Wenn die schulische finanzielle Bildung ab der sechsten Klasse verbessert wird und dieses Jahr für Jahr erweitert wird, beispielsweise mit dem Einladen von sehr bekannten Menschen aus dem Bereich „Finanzielle Freiheit aufbauen“ wie Gerd Kommer und weiteren, dann wird das auch verinnerlicht.

Die Bücher von Gerd Kommer kann ich im übrigen sehr gut empfehlen!

Schlussendlich kommt es sicherlich für einige, vielleicht sogar für viele zu spät. Aber die neue Generation, unsere Kinder also, könnten davon profitieren, wenn wir Ihnen das kleine 1×1 des Investierens in Unternehmen und das in Form von Aktien, beibringen.

Rente mit 68 muss nicht sein. Aktien und ETF oder Immobilien sind die beste Altersvorsorge für die Rente. Und die finanzielle Bildung ist der Schlüssel dazu.

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