F wie Finanzplanung für das gesamte Jahr

Haushaltsplan erstellen

Der Januar ist für mich in finanzieller Hinsicht der wichtigste Monat! Denn in in diesem Monat erstelle ich meine eigene Finanzplanung / Finanzstrategie für das gesamte Jahr. Für mich entscheidet sich schon im Januar wie ich meiner finanziellen Unabhängigkeit noch näher komme!

Jeder hat seine 12 Monate im Jahr wo er gezielt an seiner Finanziellen Unabhängigkeit arbeiten kann. Ich natürlich auch. Im Januar beginne ich ziemlich penibel meinen Fahrplan für meine finanzielle Strategie zu erstellen.

Warum der Januar für mich dabei so wichtig ist?
Wer sich wie ich schon länger an der Börse rumtreibt, der weiß wie turbulent ein Jahr an der Börse werden kann. Gerade die ersten sechs bis acht Tage können sehr wegweisen für das Aktienjahr sein.

Ein Börsenexperte dem ich vor einigen Jahren am „Hamburger Börsentag“ in seiner Vorstellung zusehen durfte, hat diesen rund 8 Tageszeitraum als sehr wichtig bezeichnet. Denn gerade in dieser Zeit positionieren sich auch die ganz großen Fonds.

Allerdings haben diese Fondsmanager auch sehr viele Gadgets und Analysten die ihre Prognosen vorgeben.

Finanzen strategisch planen

Im Januar setze ich mich bei einer Tasse Kaffee hin und schaue mir an, wie das gesamte vorige Jahr gelaufen ist. In meinem Haushaltsplan kann ich nämlich genau alle Ausgaben und Einnahmen über die vergangenen 12 Monate erkennen.

Ich sehe alle meine Ausgaben, alle ungeplanten und plötzlich aufgetretenen Ausgaben. In 2019 waren das trotz meiner wirklich guten Zahnpflege, die ich betreibe ein kostenaufwendiger Besuch beim Zahnorthopäden. 253 Euro die ein Loch in meinen monatlichen Budgetplan gerissen haben, aber die unausweichlich waren!

Umgang mit Geld lernen - Haushaltsplan erstellen
Einen Haushaltsplan erstellen hilft, Ausgaben und Einnahmen genau im Blick zu behalten. Ideal um zu Sparen

Außerdem kann ich sehen, wann im neuen Jahr feste Kosten, in dem Falle sämtliche Versicherungen, anfallen. Und wenn ich schon bei dem Thema Versicherungen bin, lege ich mir in mein iPhone Kalender schon für Ende Juli fest, wann ich mit dem Suchen nach einer eventuell günstigeren Autoversicherung beginne. Oder aber den Stromanbieter wieder wechseln möchte um nicht zu teuren Strom im darauffolgenden Jahr zu bezahlen.

Durch das Lesen meines abgelaufenen Haushaltsbuches von 2019 erkenne ich wo neues Einsparpotenzial anfallen könnte und wie ich diese Eingesparte neu anlegen oder investieren kann.

Monatliche Rücklage bilden, um Aktien zu kaufen

Geld soll mir weiteres Geld bringen!
Also investiere ich meine monatlichen Rücklagen in Dividendenbringende Aktien mit mindestens 3 Prozent Dividende oder zwischenzeitlich in P2P Kredite zu 6,75 Prozent (Bondora Go & Grow).

investieren in p2p kredite
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Aufgrund meines vorigen Haushaltsplanes kann ich sehr schnell erkennen, ob ich meine monatlichen Rücklagen erhöhen, oder einfach nur beibehalten kann.

Monatliche Rücklagen sind in meinem Falle feste 300 Euro und eben übrig gebliebenes Geld welches ich nicht ausgegeben habe. Aber 300 Euro sind es auf jeden Fall. Und die 300 Euro gehen gleich zu Anfang jeden Monats direkt vom Gehaltskonto weg! Das ist immer meine erste Monatszahlung an mich!

Privater Finanzplan = Plane deine Ausgaben

Die Fixkosten der Existenz (FDE) sind im Grunde genommen jeden Monat gleich. Hierzu zählen: Miete, Strom, Telefonkosten (Handy und / oder Festnetz) Streamingdienste wie Netflix oder Amazon, Sky, Auto, Autoversicherungen und Steuern usw.

Umgang mit Geld lernen

Weil diese eben so klar und eindeutig erkennbar sind nenne ich diese auch Fixkosten der Existenz. An diesen Kosten ist substanziell kein herumkommen und die müssen eben gezahlt werden.

Aber weil diese auch so schön planbar sind, kann man auch sehr gut sehen, was am Ende so übrig bleiben würde. Übrig gebliebenes Geld ist dann gespartes Geld. Weil es eben nicht ausgegeben wurde.

Und damit ich nicht in diese Versuchung komme davon „Blödsinn“ zu kaufen, lege ich auch diese übrige Summe auf eines meiner Konten fest. Meist ist es Mintos.
Bei Mintos erhalte ich immerhin gute zehn Prozent an Zinsen. Besser als das ich irgendwann gezwungen werden „Strafzinsen“ für mein schwer verdientes Geld zu bezahlen.

Hier geht es zu meinem Artikel: Was kann man gegen die Banken Strafzinsen tun?

Checkliste für eine stabile Haushaltsplanung

Hier habe ich für alle die daran interessiert sind eine kleine Checkliste für eine solche strategische Jahresplanung erstellt. Wer den Umgang mit Geld lernen möchte, um sich auf finanzieller Art weiterzuentwickeln, braucht meiner Meinung nach, gerade am Anfang etwas an die Hand das es einem leichter macht seine Geldzuflüsse und vor allem alle Geldabgänge schwarz auf weiß im Blick zu behalten.

  1. Setze dich im Januar hin und erstelle dir eine Liste von zu erwartenden Kosten für das neue laufende Jahr.
  2. Erfasse alle zu erwartenden Kosten im Preis und lege diese vorab in deine Excel-Tabelle „Haushaltsplan“ fest. (Kannst du hier auf kostenlos herunterladen! Dropbox Link: https://t2m.io/RnK38mKh )
  3. Lege bei deiner Bank im Rahmen deiner finanziellen Möglichkeiten, einen monatlichen Aktiensparplan fest.
  4. Lasse diesen monatlichen Aktiensparplan JEDEN Monat automatisiert ausführen. Auch wenn der Gesamtmarkt mal ordentlich heruntergeht! Im Crash bekommt man meist viel mehr Aktienanteile von guten Unternehmen für weniger Geld!
  5. Lege klar fest wie hoch deine Monatlichen Ausgaben für dich persönlich sein dürfen. Quasi ein Taschengeld für dich!
  6. Überlege schon am Anfang des Jahres, ob es sich lohnt im Herbst alte Versicherungen zu kündigen und durch günstigere zu ersetzen! Der jährliche Wechsel kann enorm viel Geld einsparen. Wer das nicht nutzt, verschenkt quasi bares Geld! Jahr für Jahr.

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