Börsencrash ohne Cash

Börsencrash ohne Cash

Oder wie ärgerlich es sein kann, wenn man Aktien zum halben Preis bekommen könnte und leider kein Geld zum Investieren hat!

Die Börse crasht und man hat keine Kohle zum Investieren. Warum auch immer. Ich glaube jeder Börsianer hat diese unangenehme Situation schon einmal kennenlernen müssen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht! Denn nach dem letzten Börsencrash kommt immer eine neuer bevorstehender Börsencrash.

Wer aus seinen Fehlern in der Vergangenheit gelernt hat, weiß man das man immer eine Barreserve für eine günstige Gelegenheit aufgebaut haben sollte.

Denn ein Börsencrash kann auch für den einen oder anderen zu einer Gelegenheit werden um an günstige Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien zu kommen!

Aufbau einer Cashreserve für den nächsten Börsencrash

Ein Börsencrash ist immer eine unschöne Angelegenheit. Denn es werden in Minuten Unmengen an Geld in Milliardenhöhe verbrannt.

Geld was hinterher den Unternehmen zum Investieren in ihre Firmen fehlt. Aber so richtig verbrannt wird es ja gar nicht.

Denn, wenn Aktieninhaber bei einem Crash an der Börse ihre gehaltenen Aktien zum Verkauf anbieten ist, ja immer einer auf der anderen Seite der diese Aktien zum günstigen Preis kauft. Also gibt es wie immer einen Verkäufer und auch einen Käufer.

Und bei einem Börsencrash gibt es halt diejenigen die es mit der Angst kriegen, in Panik verfallen, zittrige Finger bekommen und ihre Aktien auf den Markt werfen.

Doch dort, wo es Verkäufer gibt, gibt es eben auch immer Käufer mit genug Geld. Und die kaufen dann die angebotenen Aktien zu weit günstigeren Preisen als vor den Börsencrash Zeiten!

Und was lernt man nun daraus? Bau dir immer eine Geldreserve auf um auf den Fall der Fälle vorbereitet zu sein! Aber wie geht man da am besten bei vor?

Aufbau von Cashreserven – die 20 Prozent Regel

Also um es gleich auf den Punkt zu bringen: Du brauchst immer Cashreserven um günstige Gelegenheiten an der Börse zu nutzen!

Günstige Gelegenheiten bieten sich immer wieder an der Börse. Aber man sollte auch offen für günstigen Gelegenheiten sein. Das bedeutet das man sich auch mit der täglichen Börse auseinandersetzt.

Als Beispiel kann ich aus meiner Sicht Fresenius SE anführen. Ich habe damals Fresenius Aktien zum Preis von 65 Euro gekauft. Es waren nur 50 Aktien. Dann kam bei dem Tochterunternehmen FMC eine Gewinnwarnung. Fresenius SE ist daran immer noch beteiligt. Also wurde Fresenius mit abgestraft. Nicht viel aber erstmal spürbar.

Kurz danach kam die Nachricht das Fresenius SE die Firmenübernahme von Akorn aus den USA abgeblasen hat.

Den Börsenteilnehmern hat das nicht geschmeckt und schickte durch abgestoßene Fresenius Aktien auf das an der Börse im Dax gelistete Unternehmen auf Talfahrt.

Die Aktien von Fresenius sind im Verlauf von mehren Wochen sogar auf ein Tief bis 43 Euro runter. Ich hatte also eine Wertminderung meiner gehaltenen Fresenius Aktien von gut 22 Euro eingefahren!

Nun bin ich aber weiterhin von dem Unternehmen und seiner Unternehmensausrichtung überzeugt. Deswegen habe ich meine Aktien von Fresenius auch behalten. Immerhin erhalte ich ja auch eine kleine Dividende.

Aber leider hatte ich gerade keine ausreichende Cashreserve mehr übrig um die nun von der preislichen Bewertung her wirklich günstigen Fresenius Aktien bei 43 Euro nachzukaufen. Und daraus musste selbst ich lernen, immer eine gute Cashreserve vorzuhalten.

Und da kommt die zwanzig Prozent Regel rein. Diese Cashreserve sollte immer zwanzig Prozent meiner Gesamtinvestition beinhalten. Als Beispiel: Hätte ich 50.000 Euro Investitionen, sollte ich also mindestens 10.000 Euro als Cashreserve für günstige Gelegenheiten aufbauen.

Wie gehe ich vor beim Aufbau einer Cashreserve?

Ich mache es mir da ganz einfach! Ich selber zahle, sobald ich ein Einkommen generiere, 25 Prozent davon auf ein extra dafür definiertes Konto ein. Dieses Geld fasse ich nicht gleich an.

In diesem Falle nutze ich sehr gerne Bondora Go & Grow. Hier wird mein Geld in P2P Kredite investiert. Dafür erhalte ich 6,75 Prozent an Zinsen.
Für mich liegt in dem Bondora Go & Grow Invest aber neben den recht netten Zinsen ein weiterer Vorteil.

investieren in p2p kredite

Ich kann den dort investierten Betrag sehr schnell liquidieren, wenn ich diesen für ein Aktien Invest benötige!
Allerdings sind auch P2P Kredite mit einem gewissen Risiko behaftet, über das man sich auch selbst immer im Klaren sein sollte!

Denn manchmal ist die Börse einfach überkauft und es gibt einfach kein Unternehmen, welches von der fairen Bewertung her für mich in Betracht käme. Also baue ich ganz unproblematisch eine Cashreserve auf.

Irgendwann kommt die Börse dann wieder auf ein normales oder bezahlbares Niveau herunter. Wenn ich dann tatsächlich genug Geldreserve aufgebaut habe und es gibt wieder günstig bewertete Aktien, dann gehe ich mit einem Teil der Reserve rein.

Aber es kann auch sein, dass ich mich in den Hochzeiten der Börse von einzelnen meiner Aktien trenne. Das heißt, ich nehme einfach mal Gewinne mit.

Doch ich verkaufe dann nicht alle auf einem Mal. Sondern ich schöpfe Gewinne ab und reinvestiere diese Gewinne wieder.

Auch hier ein Beispiel. Angenommen ich hätte 100 Microsoft Aktien zum Preis von 65 Euro gekauft und der aktuelle Kurs wäre 120 Euro, dann würde ich einen Teil der 100 Microsoft Aktien verkaufen. Nicht alle, aber einige.

Wie viele sollte man verkaufen? Ich gehe dabei meist so vor.
100 Aktien zum Einkaufspreis von 65 Euro sind 6500 Euro. Steigen die Aktien auf 120 Euro entspreche dies einem Aktienwert von 12000 Euro.

Und ich verkaufe dann 50 Aktien zum Preis von 120 Euro. Somit bin ich hinterher wieder auf 6500 Euro. Also genauso wie beim Einstiegskurs. Den generierten Gewinn von 6500 Euro zahle ich dann in meine Cashreserve oder je nach Börsenphase in neue Aktien.

In meinem Falle suche ich dann gezielt nach Unternehmensaktien mit einem fairen Wert oder gut unterbewertet. Und es müssen in meinem Vorgehen immer auch Aktien sein die mir mindestens 3 Prozent Dividende bringen.

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Bilderquellen: Pixabay.

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