Aktiensparplan erstellen

Ein Aktiensparplan kann dich in entspannt in die finanzielle Unabhängigkeit führen. Meine Erfahrungen mit meinem Aktiensparplan sollen ein Beispiel für dich sein!

Als ich 14 Jahre alt war, 1984 gab es noch kein Internet. In dem Jahr hielt ich meinen ersten Börsenbrief den ich abonniert habe, in meinen Händen. Seit dem bin ich von der Börse, Aktien und allem was man handeln kann unfassbar fasziniert.

1990 ging in die Krankenpflegeausbildung in dem Hamburger Universitätskrankenhaus. Zu der Zeit habe ich morgens in der Frühstückspause immer den Börsenteil des Hamburger Abendblatts gelesen.

Alle um mich rum grinsten. Auch die Ärzte. „Verbrenn du ruhig dein Geld!“ war nur einer der Sprüche die ich mir nur all zu oft anhören durfte.

Schon in der Ausbildung hatte ich regelmäßig mein übrig gebliebenes Geld gespart und sobald ich tausend Mark zusammen hatte, wurden davon Dax Aktien gekauft.

Auch all das Geld was ich im Nebeneinkommen mit den ambulanten Pflegediensten als 450 Mark Kraft verdiente wurde tatsächlich zum grössten Teil gespart und in Aktien investiert.

Und natürlich gab es den netten Zins, beziehungsweise Dividenausschüttungseffekt.

Damals gab es diese einfache Form des regelmäßigen Aktiensparplan besparen wie es dies heute gibt, noch nicht.

Aktiensparplan erstellen!

Ab dem Jahre 2000 habe ich meinen ersten Aktiensparplan erstellt. Ich habe anfänglich bis zu 300 Euro meines kargen Krankenpflegergehaltes mit meiner mir ausgedachten Aktiensparplan Strategie ausgedacht.

Von dort an habe ich die anfänglichen 300 Euro in US-amerikanische Aktien investiert. Jeden Monat und mindestens 70 Prozent von allem, was ich an geringfügigen Nebenverdiensten an Geld zusätzlich verdient habe.

Einen Aktiensparplan erstellen ist heute das einfachste von der Welt. Ich weiß, dass es heutzutage das einfachste von der Welt ist einen Aktiensparplan zu erstellen, und kostengünstig dazu.

Aber Anfang der 2000er sah das alles noch verdammt anders und wesentlich teurer aus.

Und heute im Jahre 2021 hat sich das sehr für mich ausgezahlt! Und deswegen möchte ich dich gerne dazu motivieren, die Überlegung anzustellen, wie du in einem gewissen Lebensalter leben möchtest.

Denn eins ist sicher: Deine Rente ist es nicht. Nach 45 harten Arbeitsjahren bleiben dir zum aktuellen wirtschaftstatistischen Zeitpunkt gerade mal 1100 Euro.

Stelle dir mal vor, wie du in einer städtischen Metropole wie Hamburg, München, Berlin oder Köln davon eine Wohnung bezahlen sollst und natürlich auch noch eine Krankenversicherung und eben auch noch etwas zu essen. Glaube mir, und ich bin ein ausgesprochener Optimist, aber das ist eine unlösbare Aufgabe.

Mit einer eigenen Altersvorsorge in Form eines Aktien-Sparplan wirst du es um ein vielfaches einfacher haben können. Die re-investierten Dividenden werden nach gut 7 Jahren so eine Wucht entwickeln, dass es sich geschnitten hat!!!

Wo kann ich einen günstigen Aktien Sparplan erstellen?

Heutzutage kann überall, also bei jeder Bank, Sparkasse und natürlich Onlinebroker ein Aktiensparplan erstellt werden. Wenn die Betonung auf günstig Aktiensparplan liegt, dann sollte man vorab immer in Richtung Onlinebroker gedacht werden.

Ich bevorzuge da meinen Consorsbank Onlinebroker. Denn hier bin seit über 18 Jahren schon und bin absolut zufrieden. Ich muss mich hier nicht um das Abführen der Quellensteuer oder des einhaltens des steuerlichen Freibetrags kümmern.

Wichtig ist, das jeder für sich den Onlinebroker findet wo er schnell und einfach Zugang zu findet. Bei der Consorsbank habe ich auch mein Privatkonto und kann quasi überall schnell am Automaten Geld abheben.

Die anfallenden Kosten für den Aktiensparplan belaufen sich meines Wissen aktuell noch bei rund 1,5 Prozent der jeweils investierten Geldsumme. Bei beispielsweise 300 Euro sind das dann 4,50 Euro. Ist also nicht wirklich schlimm.

Ausserdem ist für mich alles drin, was ich auch gerne in meinem Portfolio im Aktiensparplan kaufen möchte. Ich investiere sehr gerne in US-Amerikanische Unternehmen. Und das geht tatsächlich recht gut mit der Consorsbank.

Commdirect habe ich auch sehr viel gutes zu gehört. Doch da ich zum einen bei der Consorsbank sehr zufrieden bin, und auch die Kostenstruktur sehr ähnlich ist, habe ich mir grundsätzlich nie wirklich Gedanken darüber gemacht, ob ich mal wechseln sollte.

Welche Kosten entstehen bei einem Aktiensparplan?

Ich erkläre die das Preismodell des Onlinebrokers Consorsbank, weil ich dort schon sehr lange bin und auch das Preismodell gut kenne.

Bei der Ausführung deines Aktiensparplanes werden 1,5 Prozent einbehalten. Bei einem Sparplan von 100 Euro werden also 1,50 Euro einbehalten.

Bei Aktien mit einer so genannten Namensnennung fallen noch mal gut 1,95 Euro an. Das wäre interessant, wenn man ein Stimmrecht ausführen möchte. Ansonsten kann man dem aber per Kontakt widersprechen und spart sich das Geld. Bei französischen Aktien fallen nochmal 0,30 Euro an. Warum? Keine Ahnung!

Bei der Consorsbank sind meines Wissen aktuell weit an die 490 Aktien im Sparplan besparbar. Die Auswahl ist schon riesig.

Kümmer dich um deine gekauften Aktien – auch im Aktiensparplan!

Wer Geld investiert, muss sich immer im klaren sein, dass es auch mal zum Totalverlust kommen kann. Haben wir ja alle bei Wirecard gesehen.

Ein Aktiensparplan ist sehr bequem und komfortabel. Schnell eingerichtet und eben sehr automatisiert im Hintergrund laufend.

Trotzdem sollte jedem klar sein, das man die Unternehmen in die man investiert auch weiterhin immer im Auge behalten sollte und möglichst nah an deren Geschäften interessiert sein.

Denn auch Aktien in einem Sparplan können schnell verkauft werden, wenn mit dem Geschäftsmodell etwas nicht mehr koscher ist.

Wenn ich Aktien kaufe, nutze ich vor dem Kauf verschiedene Tools um mir einen Eindruck vom Unternehmen zu verschaffen. Hier kann ich gut Aktienfinder von Torsten Tiedt empfehlen.

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